Die Lyme-Borreliose
Es werden gerade in der Frühphase viele Borreliose-Fälle übersehen, da innerhalb der ersten Wochen noch keine messbaren Antikörperspiegel gegen Borrelienantigene gebildet werden .Daher sollte in Frühstadien nicht das Ergebnis einer Blutuntersuchung abgewartet werden, sondern unverzüglich bei entsprechendem Verdacht durch kinesiologische/klinische Diagnose antibiotisch und naturheilkundlich therapiert werden, da bei frühzeitiger Behandlung die Heilungschancen am größten sind. Eine so genannte Wanderröte (Erythema migrans) muss sofort behandelt werden.
Neben den typischen Symptomen der einzelnen Stadien kann die
Borreliose sich durch eine Vielzahl von unspezifischen
Beschwerden wie:
Müdigkeit, Kopfschmerzen, Fieber, Nackensteifigkeit ,Sehbeschwerden, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, sowie psychische Veränderungen manifestieren.
Diagnose
Ein großes Problem bei der Feststellung der Borreliose ist die laborchemische (serologische) Unterscheidung zwischen einer abgeheilten Borreliose von einer noch aktiven therapiebedürftigen Borreliose. In der Serologie werden in der Routinediagnostik Antikörpertests eingesetzt( ELISA und der Westernblot). Manche Labors führen auch einen Immunfluoreszenztest (IFT) durch. Solche Tests können nur die Antikörper messen, d.h. feststellen, ob ein Erregerkontakt stattgefunden hat oder nicht. Es ist jedoch durch diese Verfahren nicht möglich, den Krankheitsverlauf einer Borreliose zu kontrollieren. Deshalb ist auch nicht möglich, aufgrund der serologischen Ergebnisse nach einer Behandlung mit Antibiotika festzustellen, ob diese wirksam waren und die Borreliose nun ausgeheilt ist.
Die Serologie ist vor allem in den frühen Phasen nicht zuverlässiger als 50 %.
Naturheilkundliche
Behandlung
Die naturheilkundliche Behandlung der Borelliose und Ihren Folgen findet auf mehreren Ebenen statt.
- Auf der körperlich biochemischen Ebene
- der elektrisch-neuronalen und Meridianebene
- auf der Mentalebene.
Verwendet werden hierbei pflanzliche Substanzen wie:
-Kardenwurzel, gefriergetrockneter Knoblauch, Sarsaparilla, Katzenkralle, Noni, Herbstzeitlose, etc.
Techniken wie die Kinesiologie und die Dunkelfeldmikroskopie werden zur Diagnose verwandt und die Menthalfeldtherapie wird zur Behandlung der Erkrankungsgrundlagen verwendet.
Die Lyme-Krankheit ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi ausgelöst wird.Die Borrelien können sich nach einer Infektion über den Blutkreislauf im gesamten Organismus ausbreiten und dabei jedes Organ, das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe befallen. Deshalb spricht man bei dieser Erkrankung auch von einer multisystemischen Krankheit. Die Erkrankung kommt beim Menschen und allen anderen Säugetieren sowie Vögeln vor.
Stadien
1. Stadium: Lokalinfektion
Ab Übertragung des Erregers kann es nach einer
Inkubationszeit von meist 5 – 29
Tagen
zu einer Lokalinfektion der Haut kommen, die mit einem
charakteristischen Hautausschlag, dem Erythema migrans
(Wanderröte) einhergeht. Das Erythem verschwindet manchmal ohne
Therapie, kann aber auch über Monate bestehen. Allerdings ist
ein Rückgang des Erythema migrans nicht mit einer Heilung
gleichzusetzen, da der Erreger trotzdem gestreut haben kann. Es
dehnt sich meist langsam um die Stichstelle von einem Zeckenbiss
oder Mückenstich aus (daher der Name). Das Erythema migrans ist
ein eindeutiges Symptom für eine Borrelieninfektion. Allerdings
fehlt bei weit mehr als der Hälfte der Erkrankungen durch
Borrelien dieses Krankheitszeichen der Wanderröte. Im ersten
Stadium kann die Borreliose noch relativ gut mit Antibiotika
behandelt werden. Notwendig ist jedoch eine ausreichend lange
und hoch genug dosierte Therapie. Darüber, was eine ausreichende
Behandlung ist, besteht weltweit nach wie vor ein
wissenschaftlicher Dissens.
2. Stadium: Streuung des Erregers
Nach einer Zeit von bis zu zwölf Wochen können sich die Erreger im ganzen Körper ausbreiten. Der Patient leidet an grippeähnlichen Symptomen wie Fieber und Kopfschmerzen, was die Erkennung der Krankheit erschwert. Charakteristisch sind starke Schweißausbrüche. Durch die Ausbreitung im Körper kann es zu einem Befall der Organe, der Gelenke und Muskeln sowie des zentralen und peripheren Nervensystems kommen. Leitsymptome in diesem Stadium sind oftmals das Bannwarthsyndrom mit starken radikulären Schmerzen und eine Facialisparese, die sich in einem schiefen Gesicht zeigen. Typisch sind auch von Gelenk zu Gelenk springende Arthritiden und Myalgien. Weiterhin kommt es oft zu Störungen des Tastsinns, Sehstörungen und Herzproblemen, wie Sinustachykardien und Karditis, was sich manchmal durch Herzklopfen und hohen Blutdruck sowie Pulsbeschleunigung bemerkbar macht. Das körpereigene Immunsystem ist oftmals in diesem Stadium allein nicht mehr in der Lage, die Infektion zu bewältigen. Borrelien scheinen sich nur kurz im Blut aufzuhalten und sich sehr schnell im Bindegewebe festzusetzen.
3. Stadium: Chronische Infektion
Wenn die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, kann es zu einer Erregerpersistenz und damit zu einer chronischen Infektion kommen (Spätmanifestation). Das heißt, die Krankheit kommt immer wieder (rezidiviert). Das kann sich über Monate und Jahre hinziehen. Monate-, aber auch jahrelange symptomfreie Latenzzeiten mit einem anschließenden Wiederaufflackern der Erkrankung sind möglich. So tritt die Akrodermatitis chronica atrophicans Herxheimer (ACA) oftmals erst nach Jahren auf. Es kann zu einer chronisch rezidivierenden Lyme-Arthritis mit vielfältigen unterschiedlichen Krankheitsmanifestationen kommen. Außerdem kommt es häufig zu einem Befall des zentralen und peripheren Nervensystems (Neuroborreliose). Hier können Erkrankungen auftreten, wie Polyneuropathie, oder Borrelien-Meningitis, Lyme-Enzephalomyelitis und eine Enzephalitis. Ebenso sind chronische Erkrankungen der Sinnesorgane und der Gelenke und Muskeln möglich. Die chronischen Erkrankungen der Gelenke werden Lyme-Arthritis genannt. Es kann aber auch zu einer entzündlichen Bursitis oder Arthrose kommen. Die ACA ist das dermatologische Leitsymptom. Die unterschiedlichen Erregertypen scheinen verschiedene Krankheitsbilder auszulösen, während bei einem Teil der Patienten fast nur die Gelenke betroffen sind, kommt es bei anderen hauptsächlich zu neurologischen Störungen. Daneben gibt es auch eine Gruppe von Patienten, die Herzprobleme meist verbunden mit Gefäßentzündungen haben. Viele Borreliose- Patienten klagen über eine unerträgliche Erschöpftheit und Müdigkeit, die sich auch durch ausreichend Schlaf nicht beseitigen lässt. Grund dafür dürften die durch die Krankheit entstandenen Zellschäden sein.