Bei der Dunkelfeldmikroskopie wird ein aus der Fingerbeere
entnommener Blutstropfen lebend unter dem Mikroskop betrachtet.
Dabei handelt es sich um ein Spezialgerät mit einem besonderen
Beleuchtungskondensator und bis zu 1600-facher Vergrößerung. Im
Gegensatz zu vielen anderen Methoden folgt nun keine
quantitative, sondern eine qualitative Auswertung.
So werden Blutkörperchen nicht ausgezählt, sondern es wird beurteilt, wie sie ausgeformt sind, welche Fließeigenschaften das Blut hat, oder ob es Verklumpungstendenzen gibt, wie die Sauerstoffkapazität der roten Blutkörperchen (Erethrozyten) ist, welche weißen Blutkörperchen (Leukozythen) vertreten sind uns ob und in welchem Zustand die Blutplättchen (Thrombozythen) vertreten sind. Daraus kann man vielfältige Schlüsse ziehen, z.B. auf den Säure-Basen-Haushalt, oder die Abwehrlage des Körpers etc.
Das Blut wird ein bis zwei Tage beobachtet, da auch aus dem
Alterungsprozess wichtige Erkenntnisse gewonnen werden können.
Der Patient hat bei mir die Möglichkeit über eine zusätzlich
installierte Videokamera sein eigenes noch lebendes Blut zu
beobachten.Blut ist keineswegs steril, wie es auch
heute noch häufig behauptet wird.
Die im Dunkelfeld sichtbaren Strukturen werden häufig zur
Diagnostik von Krankheiten eingesetzt (Dunkelfelddiagnostik).
Wie eine Studie von Dr. Teut, Essen, aus dem Jahr 2004 zeigte,
die er im Auftrag der Carstens-Stiftung durchführte, ist die
Reproduzierbarkeit dieser Methode unter den üblichen, nicht
standardisierten Untersuchungsbedingungen allerdings nicht sehr
hoch.
Naturheilpraxis Hagmaier