Naturheilpraxis Hagmaier

Pathophysiognomie

nach Ferronato


Unter Pathophysiognomie verstehen wir das Lesen von Krankheitszeichen im Gesicht.
Carl Huter ist der Begründer der Pathophysiognomie. H.D. Bach hat das Thema aufgenommen und in einigen Bücher diese Lehre erweitert.
Der Schweizer Naturarzt Natale Ferronato hat seine eigene, auf seinen naturheilkundlichen Lehren basierende, Methode entwickelt. Diese Methode nennt er Pathophysiognomik. Die Methode gewinnt immer mehr Anhänger. Ich habe Ferronatos Lehren nach zahlreichen Lehrgängen in meine Praxis aufgenommen.
Vorteile der Pathophysiognomik:
• Krankheiten zeigen sich im Gesicht bevor sie ausbrechen. Nach dem Erkennen eines Krankheitszeichens kann mit naturheilkundlichen Mitteln die Krankheit selbst behandelt werden, so dass sie nicht ausbricht.
• Differentialdiagnosen sind leichter möglich. So können auch die Ursachen, die zum Krankheitszeichen führen, erkannt und behandelt werden.
• Vorhandene Schwächen können durch Aufbaumittel behoben werden.

Seit Urzeiten haben Menschen versucht, aus Erscheinungen des Äußeren Rückschlüsse auf die Gesundheit und das Verhalten zu ziehen. Das war der Anfang der Physiognomik.

Krankheiten und Schwächen zeigen sich, Jahre bis Jahrzehnte vor ihrem Erscheinen, im Gesicht. Dies ist der große Vorteil der Pathophysiognomie. Durch rechtzeitige Stärkung der Organe kann wirksam und mit natürlichen Mitteln das pathogene Geschehen eingedämmt und verändert werden.
Die Homöopathie, die Phytotherapie und alle anderen natürlichen Therapieformen eignen sich hervorragend dazu, in der Folge einer pathophysiognomischen Diagnose die betroffenen Organe zu stärken.

Im Folgenden seien einige Areale kurz beschrieben.

Lippen                  Verdauungssystem
Oberlippen            Zwölffingerdarm
Unterlippen           Leber, Galle, Bauchspeicheldrüse, Milz
Mundwinkel           Magen
Nasolabialfalte       Herz
Augenlider             unten Teil des Urogenitaltraktes
Jochbein                Niere
Schläfen                 Nebennieren
Ohrmuscheln          Zum Teil Wirbelsäule

Literatur
• Ferronato, Natale: Pathophysiognomie. Atlas der organ- und funktionsspezifischen Krankheitszeichen im Gesicht. 3. Aufl. Zürich: Kürbis-Verlag, 2000. ISBN 3-9520177-5-2.